Category Archives: Hosting

Hosting bei Strato

Meine Webseiten hoste ich momentan komplett bei Strato. Das ist der Tribut an die Vergangenheit, den ich gerne zahle. So ganz durchsichtig ist mir die Produktstrategie bei Strato manchmal zwar nicht, aber stressfreie Alterativen sind auch selten. Immer wenn ich in Blogs und Foren über Vor- und Nachteile bestimmter Provider lese, könnte ich nach spätestens 20 min anfangen zu kotzen. Entschuldigung, das ist so. Die meisten Leute, die sich in Foren über bestimmte Provider äußern, scheinen der deutschen Sprache nicht mächtig zu sein. Von einer weiterführenden Ausbildung im Bereich Mathematik (Algebra Grundkurs und Logik) mal ganz abgesehen. Der wirtschaftliche Hintergrund der meisten dieser Schreihälse ist mir unklar. Natürlich ist es geil, möglichst viel Optionen, Leistung und Streicheleinheiten auf dem Papier zu bekommen. Wenn man aber betrachtet, was man für einen Preis X bei Strato oder anderen Providern bekommt, kann man ganz beruhigt zur Tagesordnung übergehen. Service kostet halt Geld. Und dass ich bei Verträgen der Art “Ich bin zwar nicht geil, aber geizig!” irgendwann, meist früher als erwartet, starke Probleme kriegen werde, sollte auch klar sein. Das ich mit diesen Verträgen auch nicht unbedingt zur umworbenen Gruppe der Premium-Kunden zähle, erschließt sich dem normalen Menschen schon aus der Bezeichnung des Vertrages. Wenn ich billigste Pommes bestelle, erwarte ich auch kein 10-Gänge-Menü mit persöhnlichem Kellner und Sommelier. (Wenn ich das erwarte, habe ich einfach einen Schuss und sollte mich dringenst in psychologische Beratung begeben – die könnte helfen, bevor Schlimmeres passiert und sich diese Wahrnehmungsstörungen ausweiten.)
Continue reading

i-MSCP: Es geht voran, 3. Beta erschienen

Auch wenn ich momentan Froxlor einsetze, das muss ja nicht in alle Ewigkeit so bleiben (und schon gar nicht auf zukünftigen Maschinen). Bei i-MSCP geht es voran:

It is with great pleasure that we announce the publication of i-MSCP 1.0.1.3, that is the third beta version. This new version fixes several critical bugs and introduces SSL support for the following services:

Control Panel (https)
Postfix, imap/pop
Ftp (proftpd)

Furthermore, all languages files were synchronized with the last available versions from Transifex that is our new translation platform since the iMSCP 1.0.0 beta1.

To learn more about bugs and other issues fixed in this release, please consult the CHANGELOG.

We would like to remind you that this version should not be used in a production environment, and that any bugs found must be reported to our issue tracker. Also, you must note that the softwares installer introduced in earlier versions is still in experimental state. Use it at your risks.

Feel free to test this version and get in touch with us about any improvement that you would like see integrated.

You can download i-MSCP 1.0.1-3 Beta 3 at https://sourceforge.net/projects/i-mscp/files/i-MSCP%201.0.1.3

Das klingt doch schon sehr vielversprechend, ich kann mich da momentan leider nicht wirklich dran beteiligen.

Historisches: Blog-Software

Edit 06/2011: Die Einleitung könnte aktuell sein, aber sie ist vom angegebenen Datum.

Eigentlich sollten an dieser Stelle erbauliche Gedanken über den Einsatz der ganz besonderen, ultimativen Blog-Software erscheinen. Bis jetzt allerdings fällt mir zu diesem Thema nur insofern was ein: Ich berichte politisch nicht korrekt über die verschiedenen von mir getesteten Tools.

2010-02-19

Serendipity oder Movable Types

Edit 06/2011: Ich hatte nie Bock über die beiden Programme ein Wort zu schreiben, steht aber bei Serendipity auch schon hier im Blog. Einfach nur ein Fall für die Tonne. Movable Types hab ich mir ganz geschenkt.

2010-02-17

Bloggen mit Pebble

Wat der Bur net kennt…

Die Idee ist ganz einfach. Ein Blog muss her. Nach eher ernüchternden Erfahrungen mit WordPress (wenn man schon brastig ist, sollte einem sein Blog nicht auch noch einen roten Kopf bereiten) war ich auf der Suche nach einem kleinen, schlanken Blog-System. Ich habe es gefunden: Pebble. Leider hörte da die Freude auch schon auf. Ich hatte nicht bedacht, daß Pebble in Java verbrochen wurde. Bis jetzt hatte ich mich immer gegen den Einsatz von Java gewehrt, vor allem auf meinem Server. Der sollte von kaltem Kaffee verschont bleiben. Seit heute weiss ich auch warum: Wenn man von etwas partout keine Ahnung hat, sollte man es sein lassen. Kommt dann noch eine ganz “einfache” Installation von Tomcat 6 dazu, hat man als DAU vollkommen gewonnen. Momentan funktioniert es, ich weiß aber nicht warum. Tomcat und Pebble verhalten sich momentan etwas merkwürdig, was Zugriffsrechte, exportierte Shell-Variablen, Laufzeitverhalten (läuft oder läuft nicht) etc. pp. angeht. Eigentlich wollte ich ja von der Arbeitsweise mit Handauflegen und Kristallkugel weg zu Arbeit mit mehr Wissen. Das hat wieder einmal nicht geklappt. Na ja, kommt vielleicht noch. Auf jeden Fall ist Tomcat momentan nicht mein Freund, aber erreicht ist auf jeden Fall eines: Der Blog ist schön schlank, braucht keine Datenbank und ist eigentlich ganz geil. Ob Tomcat als Voraussetzung nun aber so unbedingt besser ist als MySQL ist nun die Frage. Aber eigentlich stellt sich die ja auch nicht, da ich Tomcat nicht nur für den Blog nutzen wollte, das Kätzchen so oder so den Weg auf meinen Server gefunden hätte. Wenn ich jetzt nur noch begreifen würde, nach welchen Regeln Java im allgemeinen und Tomcat im speziellen funktionieren. Die Dokus und Foren sind auf jeden Fall ein Grauen zu diesem Thema. Aber ich stehe wie immer nicht allein blöde da. Das beruhigt mich wiederum ungeheuerlich. Um das nochmals zu verdeutlichen: So beschissene Dokus und seit Jahren gleiche Probleme in den Foren mit immer wieder den gleichen Fragen und eigentlich keinen guten Antworten oder gar einleuchteneden How-To’s habe ich noch nie gesehen.

Edit: 2010-02-19

Tomcat ist Geschichte, Pebble auch. Soll sich mit diesem Gedöhns jemand anderes beschäftigen, ich auf keinen Fall mehr. Falls ich doch einmal J auf dem Server brauche, dann werde ich mich gesondert mit diesem Thema beschäftigen. Auf jeden Fall ist das nichts für zwischen Tür und Angel. Dazu habe ich momentan keine Zeit und vor allem keine Lust. Einen möglichen Mehrwert für mich sehe ich auch nicht, eher etwas, was mein Gesamtsystem wieder ein Stück komplexer und schwerer pflegbar machen würde. Eine Sache bleibt natürlich im Hinterkopf hängen: So alt wie Unix an sich – Shell und Shellvariablen. Damit aber auch genug. Pebble und Tomcat bis auf weiteres im verdienten Urlaub im Datennirvana.

2010-02-10

Das erste Blog ist schon unten durch, es kann also nur noch besser werden. WordPress ist es schon mal nicht. Lasset uns die Hoffnung nicht aufgeben, dass der Mülleimer der Geschichte ein unendliches Fassungsvermögen hat.

iMSCP weicht froxlor

Leider musste es so kommen. Da sich iMSCP in einem großangelegten und vollständigem Rewrite befindet, kam natürlich der Zeitplan komplett durcheinander. Da ich aber nicht bis mindestens Jahresende auf einer nicht mehr gewarteten alpha fahren kann und will, habe ich mich entschieden, bis mindestens zum Erscheinen einer Stable auf den Einsatz von iMSCP zu verzichten. Dann wird man sehen, wie sich die Systeme im Vergleich schlagen.

Continue reading

Portfolio-Erweiterung: ChiliProject

Nachdem ich eine Odyssee über verschiedene Git- und SVN-Hoster hinter mich gebracht habe, kann ich nur noch sagen: Besser selbst hosten. Die wichtigen Sachen, die ich auswärts liegen haben möchte, sind bei repositoryhosting.com geparkt. Die Buben sind gut und günstig, wenn auch mit git und trac nicht unbedingte Geschwindigkeitswunder. Sie arbeiten aber dran. Für meine Projekte mit mehr Datenaufkommen suchte ich nun ein eigenes Hosting mit guten Trackern, Unterstützung vieler Repositories in schnell, schick und bunt. Das habe ich gefunden: Chiliproject – ein (der) Fork von Redmine.

Continue reading

debian-Repository online

Eine Sache, die ich bei Ubuntu immer wieder gerne benutzt habe, war launchpad. Unter debian gibt es leider so was bequemes nicht. Da sich die Ereignisse wie eigentlich immer mal wieder überschlugen, habe ich mich mal beigemacht und ein eigenes Repository auf die Beine gestellt. Das ist zwar alles mit der heissen Nadel gestrickt, aber im Laufe der Zeit wird das schon werden.

Den Link zum Repository und die Einrichtung findet man auf http://alfagaida.de.

Edit 2011-02-16:

Das Debian-Repository wird wohl eine Dauereinrichtung werden, deshalb hat es jetzt auch einen eigenen Blog bekommen. Der Blog findet sich auf http://blog.alfgaida.de. Momentan ist es zeitlich nicht drin, aber wenn sich etwas in den nächsten Wochen tun sollte, ist es auf jeden Fall das äussere Erscheinungsbild und vielleicht ein paar mehr Pakete. Mehr dazu dann in diesem und im Blog zu den Repositories.

Virtualisierung XEN vs. KVM

Der tägliche K(r)ampf mit Linux geht in eine nächste Runde, eine Virtualisierung für meinen Home-Server muss her. Ich hätte nie gedacht, dass es so weit kommt. Wenn das aber so funktioniert wie gewollt, wird es schick. Mein erstes "Opfer" für eine Virtualisierung ist mein geplanter Groupware-Server. Da ich weder bei Groupware noch bei Virtualisierung der Profi bin, wird es wieder einmal spannend.

Continue reading

Welches RCS und wo lasse ich meine Repos

Nachdem ich mich entschieden hatte, dass ich nicht mehr ohne ein RCS (Revision Control System) arbeiten wollte, begann eine Zeit des Leidens. Das letzte mal hatte ich vor 16 Jahren im Studium eben mit RCS auf einer Sun Sparc Station gearbeitet. Die große Liebe zu Sun, Unix, Programmieren für Unix und vor allem für RCS kam bei mir nicht auf. Im Gegenteil, ich habe es gehasst.

In den folgenden Jahren klappte es auch nicht so richtig mit RCS, weil immer noch gängige Meinung war, eine Revisionskontrolle brauche man eigentlich gar nicht, ein echter Programmierer würde seinen Code auch ohne solche organisieren und sichern können. Wenn der Chef auf keinen Fall will, hat man als Angestellter schlechte Karten… Dazu kam erschwerend, dass ich etliche Jahre eigentlich nur für Navision Financials programmiert habe. Da dort der Quelltext fest in der Datenbank gespeichert ist, hat man erst einmal relativ schlechte Karten für eine Versionierung.  Continue reading

Welches Linux ist das Richtige für mich?

Die Frage stellt scih einem Neueinsteiger, der grade mit Linux beginnt. Ein Fazit nach einem halben Jahr: Das ideale Linux gibt es nicht. Alle von mir getesteten Distributionen haben ihre Vor- und Nachteile. Daher kann ich nur empfehlen, für den ersten Einstieg ein Rundum-Glücklich-Paket wie Ubuntu zu wählen. Die Lernkurve fällt wesentlich verträglicher aus, als zum Beispiel bei Gentoo. Continue reading