Cron einmal in merkwürdig

Mal wieder was zum Meckern, es trifft natürlich wieder einmal nicht alle, sondern nur diejenigen, die softwaretechnisch recht aktuell bleiben. Im vorliegenden Fall ist cron der Stein des Anstoßes. Bis Lenny ging es ganz einfach: Ich lege eine kleine private Crontab in /etc/cron.d an und alles, was da drin ist, wird verarbeitet. Das wäre aber zu einfach und ist dann auch nicht mehr so.

Falls man, und das wollen eigentlich recht viele Leute, mit Cronjobs arbeiten will, empfiehlt es sich, die Jobs mit 0700 anzulegen. Erst dann werden sie in /etc/cron.d auch ordentlich verarbeitet. Alles andere löst nur einen netten Eintrag in /var/log/syslog aus, das wars dann aber auch schon.

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cmake in debian sid

Heute bin ich leider wieder einmal über einen kleinen Brüller in debian sid gestolpert: Bei einem d-u wollte das update mir mein cmake klauen. Da ich bei so was ein wenig pingelig bin, habe ich das dann per Hand installiert und ein wenig nachgeforscht. Da ich es nicht toll finde, experimental-Pakete im unstable zu finden, habe ich auch einen Bugreport geschrieben.

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Xorg-server-no-backclear (ATI-Bug)

Einer ist immer der Dumme. Nachdem ich einige Stunden auf der Suche nach der Lösung für Performance-Probleme geopfert habe und mir auch schon lokal die benötigten Pakete zusammengestrickt habe, kam heute die Lösung als ppa in Launchpad an die Reihe. Zu dem ganzen Thema kann ich nur wiederholen, was mir an Linux schon die ganze Zeit auffällt: Die Dokumentation und die Wikis sind teilweise beschissen, das ist aber noch höflich ausgedrückt. Die Lösung des Problems dauerte samt komilieren und testen auf drei Rechnern 2 Stunden, das Einrichten des PPA dann noch mal 6. War halt das erste mal. 

Die im Netz verfügbaren Quellen konnte ich nur unter größten Schwierigkeiten soweit übereinanderbringen, um das PPA wirklich lauffähig einzurichten. Vielleicht schreibe ich ja mal bei Gelegenheit eine Anleitung dazu.

Hier nun der Pfad zum PPA: https://launchpad.net/~info-g-com/+archive/xserver-xorg-1.7.6-gc

Das Ding macht eigentlich nur eines. Es macht, dass beim Vergrößern und Verkleinern von Fenstern nicht mehr eine Zeitdifferenz von 0,5-3 Sekunden auftritt. Das soll heißen, man kann damit wieder flüssig und ohne Anfälle arbeiten.

ATI-Bug Teil 3 (Xorg-server-no-backclear)

Der Mensch wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben. Weil dem wirklich so ist und der Fehler mich wirklich nervt, habe ich mich ein wenig auf die Suche gemacht. Es ist schön, Probleme mit anderen zu teilen. Es ist noch schöner, eine Lösung zu finden. Die war erst einmal lange Zeit nicht in Sicht. Ich fand zwar ppa's für Karmic, aber nicht für Lucid.

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ATI Bug, die nächste… (xorg-server-no-backclear)

ATI-Bug: Der Xorg-server-no-backclear Fehler, der mich momentan am meisten an Linux stört.

Ubuntu geht mit Lucid Lynx in die nächste Runde … Der ATI-Bug kommt mit. Mir ist natürlich bewußt, dass ATI.Karten nicht nur einen Bug haben, aber dieser ist mir so ans Herz gewachsen, dass er den Namen ATI-Bug erhalten hat. In meinem ersten Artikel zum Bug habe ich ja schon geäussert, was ich von der Problematik halte: Nichts! Ich finde es beschämend, wenn ein Fehler über Jahre konserviert und gepflegt wird. Es ist absolute Scheisse, wenn man sich immer wieder mit den selben Fehlern beschäftigen muss. Continue reading “ATI Bug, die nächste… (xorg-server-no-backclear)”

Scanner, fast neu, wegen Linux zu verkaufen

Wie verschafft man einem eigentlich gesunden Menschen einen Grund für eine Auszeit in einer Therapie? Richtig, man drückt ihm eine Linux-CD in die Hand und stellt ihm aktuellste Hardware hin. Jeder, der sich schon einmal auf diese Art und Weise Linux genährt hat, wird die Richtigkeit meiner Aussage bestätigen. Falls der arme Kerl sich aber geistig so stabil zeigt, dass nach spätestens 2 Monaten der Alkohol- und/oder Drogenkonsum nicht sprunghaft gestiegen ist oder sich sonstige Auffälligkeiten zeigen, muss man zu strafverschärfenden Maßnahmen gereifen. Der preiswerte, unter Windows zu meinen Favoriten gehörende Canon LiDE 200 gehört zu solchen Maßnahmen. Continue reading “Scanner, fast neu, wegen Linux zu verkaufen”

Und tschüss, Serendipity

So schnell können sich die Zeiten ändern: Habe ich noch im letzten Monat über WordPress geflucht und es als Fall für die Tonne bezeichnet, schreibe ich den heutigen Eintrag wieder mit WordPress.

Irgendwie bin ich jetzt wieder einmal glücklicher als einen Monat zuvor. Doch der Reihe nach, was ist passiert? Eigentlich nichts besonderes, ich hatte wie immer keine Zeit und war deshalb frustriert. Soll ja mal vorkommen. Des weiteren habe ich seit August letzten Jahres die Zielsetzung, mir das Leben, wenn möglich, so einfach, wie es nur irgend geht zu machen. Auch das ist noch verdammt kompliziert. In diesen Plan passte S9y einfach nicht rein. Deshalb jetzt die Trennung ohne Reue und einen bedauernden blick zurück.

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FCKeditor, die Zweite

Bisher hat es noch kein einzelnes Programm geschafft, mich in den Wahnsinn zu treiben. Dazu waren bisher immer mehrere nötig. Diese Zeiten sind vorbei: FCKeditor und HTMLArea sind da.

Die Grundfunktionalitäten sind ja in Ordnung bis schwer in Ordnung, auch wenn sich mir einige Sachen  erst im 2. oder 3. Anlauf erschließen. Was mir aber auf jeden Fall ein Rätsel bleibt, ist der Umstand, daß bei der Kombination von eigentlich harmlosen Funktionalitäten immer wieder der größtmögliche Schwachsinn herauskommt.

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Umkonfiguration Ramme

Nachdem ich mich längere Zeit seelisch und moralisch auf die vor mir liegende Umstellung vorbereitet hatte, ging es heute zur Sache. Meine Ramme musste zuerst “dran glauben”. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Firma Gigabyte, die mir mit einem MA790FXT-UDP5 unvergessliche Stunden bescherte. Ich weiss nicht, wer sich das ausgedacht hat, aber derjenige, der bei Miniweich oder Gigabyte verbockt hat, dass man auf ein stinknormales Raid 0 am verbauten internen Raid-Controller nicht installieren kann, weil man die Platten auf keinen Fall formatiert bekommt, gehört erschlagen, nachdem man ihn vorher nackt von vielen hungrigen Hunden durch die Stadt jagen liess. Erstaunlicherweise hatte Ubuntu mit dieser Konfiguration überhaupt kein Problem.
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ATI-Bug und Fix

Proprietär hin oder her: Manchmal ist Closed Source der einzige Weg, ordentliche Leistung aus seiner Hardware herauszuholen. Das ist leider auch bei ATI-Karten so. Ärgerlich wird es dann, wenn Hersteller die eigenen Treiber für Linux mehr als ein wenig stiefmütterlich behandeln. ATI ist leider so eine Firma. Die Hardware ist ja immer wieder toll und im Windows-Bereich für mich auch die erste Wahl. ‘tschuldigung, ist halt so, bei nvidia nervt mich einfach die Lautstärke bei High-End-Karten, da hab ich lieber ein paar Frames weniger, aber meine Ruhe. Unter Linux stellt sich die Sache ein wenig anders dar: ATI geht mir tierisch auf den Zeiger. Seit Jahren wird die Linux-Entwicklung total verpennt. Ist eigentlich auch nicht tragisch für einen Computer-Neueinsteiger, dann wird halt kein AMD/ATI gekauft. Wenn ich Linux einsetzen will, gleichzeitig aber auch Windows für Datenbanken, Warenwirtschaft, Grafik und vor allem zum Zocken brauche, die High-End-Hardware schon längst gekauft und im Einsatz ist und die flüssige Benutzung von Linux an einer Karte scheitert, dann bekomme ich das Kotzen. Nochmal ganz deutlich: Hätte ich 2 Monate vorher gewusst, dass ich Linux einsetzen würde, hätte ich ATI auf keinen Fall gekauft.   Continue reading “ATI-Bug und Fix”