Windows 8: Metro UI abstellen

Es ist geschehen, Windows 8 wurde als pre-beta der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Installation in einer Virtualbox lief problemlos unter debian, die Welt ist in Ordnung. Bis auf eine Kleinigkeit: Die Metro UI.

Was auf einem Tablet bestimmt Klasse ist, macht auf einem 28″ Schirm in der Auflösung 1920×1200 wirklich keinen Spass. Einen einfachen Schalter, diesen Spuk zu beenden sucht man vergebens: Es gibt keinen. Im Internet kursieren einige Anleitungen, die die Umbenennung oder Löschung einer bestimmten Datei anregen. Das kann und soll es wirklich nicht sein.

In den “Stunden der Not” hilft manchmal eine kurze Recherche im Internet und die Lösung ist gefunden: http://blog.tim-bormann.de/windows-8-klassiches-startmenu-aktivieren.html . Das Leben kann so einfach sein: Einfach den regedit bemühen und den Eintrag RPEnabled setzen:

HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersion
ExplorerRPEnabled "1″ -> "0″

Danach ist Metro UI Geschichte.

Nachtrag

Das geht leider nur mit der Developer-Preview. Mit der Customer-Preview hat man mehrere Chancen: Sich einfach an Metro-UI gewöhnen oder die recht untauglichen Apps, die es teilweise schon für Vista und jetzt neu für Windows 8 gibt, zu nutzen. Oder ganz einfach abzuwarten, ob sich bis zur Final noch was tut.

CMSimple XH

Ein wunderschönes, kleines, schnelles und leistungsfähiges CMS. So, jetzt ist erstmal genug gelobhudelt. Der Umstand, dass ich meine eigenen Seiten mit CMSimple XH mod g-com.eu erstelle und pflege, sollte genug über meine Meinung zu diesem Programm aussagen. Als ich mir vor einiger Zeit notwendiger Weise Gedanken über die Zukunft meiner Webseite(n) machen musste, war eines klar: Das Gefuddel mit Frontpage, Expression Web, Dream Weaver und Co. gehört für mich der Vergangenheit an. Die Zeit und die Nerven, mit in meinen Augen untauglichen Produkten zweifelhafte Ergebnisse zu produzieren, hab ich einfach nicht mehr. Für Typo 3, Typo Light, Drupal, Joomala bin ich, so scheint es, zu faul, blöd oder aber: Ich schiesse nicht gern mit Kanonen auf Spatzen. Damit ist unter anderem gemeint, dass für den Betrieb von CMSimple XH keinerlei Datenbank notwendig ist – ein Hosting mit PHP5 sollte mehr als ausreichend sein, um CMSimple XH zu betreiben.
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Benennung von Datenbanken

Ich habe mir in der letzten Zeit vermehrt Gedanken um die Wartbarkeit meiner Datenbestände gemacht. Dabei kam eigentlich nichts besonderes bei um die Ecke, nur die Erkenntnis: Die meisten Programme sind, grade was Datenbanken betrifft, von erstaunlicher Blauäugigkeit. Besonders ist mir das bei phpyadmin aufgefallen. Der Datenbankname ist hart in den Pflegescripts verdrahtet, es ist also nicht die beste Idee, den dauerhaft zu ändern. Da ich aber nur eine Instanz von phpmyadmin pro Server habe, soll mir das egal sein.

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Neues Familienmitglied: Tine2.0

Nachdem ich mir das vergangene Jahr auf der Suche nach einer funktionierenden Groupware den Wolf gelaufen bin und mir die Finger wund getippt habe – die Zeit der Lösungen scheint gekommen. Für das Thema Groupware heisst das für mich Tine 2.0. Tine kann zwar (noch) nicht all zu viel, ausser vielleicht prima zu funktionieren. Dieser Zustand ist aber schon mal ein Anfang, auf dem man sehr gut aufbauen kann. Warum die Mitbewerber keinen ähnlichen Weg – den des Funkionierens – beschreiten, wird mir auf ewig und drei Tage ein Rätsel bleiben.

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Ubuntu-Repository online

Nachdem ich einige Zeit habe verstreichen lassen, wird aus aktuellem Anlass ein Ubuntu-Repository unter ubuntu.alfgaida.de ins Leben gerufen. Ich habe mir die aktuelle Entwickler-Version von Kubuntu Natty gegönnt und ich muss gestehen, sie gefällt mir ausgesprochen gut.

Da ich meine Syntevo-Pakete der Smart-Serie in debian so weit hatte, dass ich sie auch für andere Plattformen benutzen will, werden die aktuellen Entwicklungen in diesem Repository und in Launchpad gehostet sein.
Wenn die Entwicklung bei Ubuntu so weitergeht, werde ich mich in Zukunft (also mindestens dem nächsten halben Jahr) wieder intensiver Ubuntu widmen. Die Freundschaft war ja auch nur deswegen sehr abgekühlt, weil ich es ums Verrecken nicht geschafft habe, Maverick halbwegs stabil ans Laufen zu bekommen.

Tryton gestorben – dank besserer Alternative

Leider musste ich mein Vorhaben, Tryton für meine Shops einzusetzen und gegebenenfalls aufzubohren fallenlassen, es lohnte einfach nicht. Die Anforderungen, die ich speziell hatte, waren in der Ausrichtung doch ein wenig an Tryton vorbei.

Ab heute wird wieder voll auf proprietär gesetzt. Die JTL-Wawi bietet mir allem Anschein nach so ungefähr alles, was ich für einige Shops brauche, ich brauche (und kann) mich nicht selbst um die Implementierung kümmern. Also eigentlich alles in bester Ordnung. Was ich nicht so schön finde, ich bin auf MS-SQL angewiesen, was einen dedizierten Server auf der von mir geplanten Hardware ausschließt. Im Endeffekt ist das aber vollkommen Wurst, ab einer entsprechenden Projektgröße rechnet sich auch das wieder. Es muss halt nicht alles OpenSource sein was glänzt.

subversion nervt – und das seit Jahren

Da ich mich in der letzten Zeit aktiver als in den Jahren zuvor mit dem Thema Versionierung beschäftigen musste, stolperte ich für den täglichen Gebrauch über 2 Programme dieser Gattung: git und svn. Beide habe ihre Vor- und Nachteile, beide haben ihre kleinen Problemzonen.

Heute bin ich wieder einmal über eine Solche in svn gestolpert:

svn: Commit failed (details follow):
svn: Server sent unexpected return value (405 Method Not Allowed) in response to MKCOL request for '/svn/bandh-code_gcom-websites/!svn/wrk/4e2ba8b2-f95e-4bf2-bb4a-ce8dc29c3568/trunk/freundeskreis-bielefeld.de/blog/htdocs/fp-content/index'
svn: Your commit message was left in a temporary file:
svn: '/var/www/virtual/freundeskreis-bielefeld.de/blog/htdocs/svn-commit.3.tmp'

Trans in subversion nervt - und das seit JahrenIst ja auch nicht weiter tragisch, da ich nicht alleiniges Opfer dieses Verhaltens bin: Im Internet findet sich Rat, wenn es sich um alte Fehler handelt, sogar in Hülle und Fülle. Die Lösung war:

cd /var/eee/virtual/freundeskreis-bielefeld.de/blog/htdocs/fp-content
svn rename index foo
svn commit
svn rename foo index
svn commit

Alles kein Problem, ich würde das aber wirklich als Fehler bezeichnen, der dringend gefixt werden sollte. Vielleicht ist das ja auch schon passiert, nur debian hängt wie immer um Längen zurück. Die in debian enthaltene svn-Revision kann man nicht mal mehr mit richtig gutem Willen als aktuell bezeichnen, auf jedenfall sind die Jungens aber schon seit Wochen auf die neue stable hingewiesen und müssen die nur noch einbauen. Ich arbeite testweise mal mit Arch weiter, das ist aktuell.

 

Flatpress – eine Alternative zu WordPress

Nachdem ich längere Zeit damit zugebracht habe, mich an das Konzept und die Bedienung von WordPress zu gewöhnen, kam wieder einmal der Zeitpunkt, an dem WordPress einfach nur zu groß war. Eine Alternative musste her.

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