Blog

Historisches: Linux

Als kurze Vorbemerkung: Der folgende Text entstand Anfang 2010. Einiges hat sich drastisch geändert, andere Sachen sehe ich heute noch genau so. Da aber in meinen Augen nichts grob dumpfes da drin steht, lasse ich das mal so stehen. Ok., das Kotzen über x86_64 hat sich jetzt gegeben, erstaunlicherweise. Probleme gibt es zu Glück kaum noch, wenn man von den immer mal wieder hochkommenden Kleinigkeiten absieht.

Linux

Nach vielen Versuchen in den letzten Jahren, die allesamt mit der rückstandsfreien Entfernung diverser Distributionen nach kürzester Zeit von den jeweiligen Testsystemen endeten, kam auch für mich die Zeit, dass ich nicht mehr an Linux vorbei kam. Ich konnte mich nicht mehr drücken. Die folgenden Absätze sind rein subjektiv und nicht von irgendwelcher politischen Korrektheit gekennzeichnet. Man möge mir verzeihen, dass ich bei der Auswahl “meiner” Distribution nicht immer sachlich, objektiv, sondern teilweise rein emotional vorgegangen bin.

Angefangen habe ich mit Ubuntu 9.10. Da meine Kenntnisse im Linuxbereich doch eher eingeschänkt waren, habe ich mir natürlich eine Distribution ausgesucht, die schön aussah, aktuell war und von der alle Welt sprach. Aufgrund meines Unwissens musste es unbedingt x86_64 sein. Diese Entscheidung hielt mich dann auch knapp 2 Monate in Atem.

Continue reading “Historisches: Linux”

Benennung von Datenbanken

Ich habe mir in der letzten Zeit vermehrt Gedanken um die Wartbarkeit meiner Datenbestände gemacht. Dabei kam eigentlich nichts besonderes bei um die Ecke, nur die Erkenntnis: Die meisten Programme sind, grade was Datenbanken betrifft, von erstaunlicher Blauäugigkeit. Besonders ist mir das bei phpyadmin aufgefallen. Der Datenbankname ist hart in den Pflegescripts verdrahtet, es ist also nicht die beste Idee, den dauerhaft zu ändern. Da ich aber nur eine Instanz von phpmyadmin pro Server habe, soll mir das egal sein.

Continue reading “Benennung von Datenbanken”

Installiere niemals MySQL aus den debian-Paketquellen…

… es sei denn, Du hast zuviel Zeit zu verschenken. Ich habe es in diesem Blog noch nicht gesondert bemerkt, ich bin auf keinen Fall ein großer Fan von Oracle, nach dem HickHack um Apache und Java noch viel weniger. Die einzigen Sachen, die mich an Oracle binden, sind Java und MySQL.

Seit heute ist dann eine Abhängikeit weniger da. Der Percona-Server hat das Parket betreten.
Continue reading “Installiere niemals MySQL aus den debian-Paketquellen…”

Cron einmal in merkwürdig

Mal wieder was zum Meckern, es trifft natürlich wieder einmal nicht alle, sondern nur diejenigen, die softwaretechnisch recht aktuell bleiben. Im vorliegenden Fall ist cron der Stein des Anstoßes. Bis Lenny ging es ganz einfach: Ich lege eine kleine private Crontab in /etc/cron.d an und alles, was da drin ist, wird verarbeitet. Das wäre aber zu einfach und ist dann auch nicht mehr so.

Falls man, und das wollen eigentlich recht viele Leute, mit Cronjobs arbeiten will, empfiehlt es sich, die Jobs mit 0700 anzulegen. Erst dann werden sie in /etc/cron.d auch ordentlich verarbeitet. Alles andere löst nur einen netten Eintrag in /var/log/syslog aus, das wars dann aber auch schon.

Continue reading “Cron einmal in merkwürdig”

iMSCP weicht froxlor

Durch den eigentlich so nicht geplanten kompletten Rewrite von iMSCP verzögert sich das Erscheinen von iMSCP leider drastisch. So lange kann und will ich ohne eine alltagstaugliche Hostinglösung nicht bleiben. Neue Projekte werden erst einmal mit froxlor (ehemals SysCP) aufgesetzt.

Leider musste es so kommen. Da sich iMSCP in einem großangelegten und vollständigem Rewrite befindet, kam natürlich der Zeitplan komplett durcheinander. Da ich aber nicht bis mindestens Jahresende auf einer nicht mehr gewarteten alpha fahren kann und will, habe ich mich entschieden, bis mindestens zum Erscheinen einer Stable auf den Einsatz von iMSCP zu verzichten. Dann wird man sehen, wie sich die Systeme im Vergleich schlagen.

Continue reading “iMSCP weicht froxlor”

Dinge, die man niemals tut: iMSCP deinstallieren ohne Datensicherung

Der Titel sagt eigentlich alles – man soll es nicht tun. Musste aber sein, da ich zur Zeit der Installation nicht absehen konnte, dass ein kompletter Rewrite anstehet. Und mit Pre-Alpha wollte ich nun wirklich nicht bis zum nächten Jahr hosten. So groß ist die Liebe zu iMSCP beim besten Willen nicht.
Continue reading “Dinge, die man niemals tut: iMSCP deinstallieren ohne Datensicherung”

Portfolio-Erweiterung: ChiliProject

Nachdem ich eine Odyssee über verschiedene Git- und SVN-Hoster hinter mich gebracht habe, kann ich nur noch sagen: Besser selbst hosten. Die wichtigen Sachen, die ich auswärts liegen haben möchte, sind bei repositoryhosting.com geparkt. Die Buben sind gut und günstig, wenn auch mit git und trac nicht unbedingte Geschwindigkeitswunder. Sie arbeiten aber dran. Für meine Projekte mit mehr Datenaufkommen suchte ich nun ein eigenes Hosting mit guten Trackern, Unterstützung vieler Repositories in schnell, schick und bunt. Das habe ich gefunden: Chiliproject – ein (der) Fork von Redmine.

Continue reading “Portfolio-Erweiterung: ChiliProject”

Neues Familienmitglied: Tine2.0

Nachdem ich mir das vergangene Jahr auf der Suche nach einer funktionierenden Groupware den Wolf gelaufen bin und mir die Finger wund getippt habe – die Zeit der Lösungen scheint gekommen. Für das Thema Groupware heisst das für mich Tine 2.0. Tine kann zwar (noch) nicht all zu viel, ausser vielleicht prima zu funktionieren. Dieser Zustand ist aber schon mal ein Anfang, auf dem man sehr gut aufbauen kann. Warum die Mitbewerber keinen ähnlichen Weg – den des Funkionierens – beschreiten, wird mir auf ewig und drei Tage ein Rätsel bleiben.

Continue reading “Neues Familienmitglied: Tine2.0”