Installiere niemals MySQL aus den debian-Paketquellen…

… es sei denn, Du hast zuviel Zeit zu verschenken. Ich habe es in diesem Blog noch nicht gesondert bemerkt, ich bin auf keinen Fall ein großer Fan von Oracle, nach dem HickHack um Apache und Java noch viel weniger. Die einzigen Sachen, die mich an Oracle binden, sind Java und MySQL.

Seit heute ist dann eine Abhängikeit weniger da. Der Percona-Server hat das Parket betreten.

Hintergrund der ganzen Aktion war eigentlich nur der Versuch, so etwas wie Geschwindigkeit für den gehobenen Hausgebrauch aus MySQL 5.1.x heraus zu kitzeln. Das hat auch teilweise geklappt, so richtig befriedigend war die ganze Sache aber nicht für mich. Auf der Suche nach Alternativen stie ich auf MySQL 5.5, die Verfügbarkeit in debian nicht absehbar.

Es tauchte im Zusammenhang mit Geschwindigkeit und MySQL immer wieder der Blog: http://www.mysqlperformanceblog.com/ auf. Sehr lesenswert und betrieben von den Leuten von Percona. Was lag also näher, als einmal einen genaueren Blick auf Perona zu werfen. Bis jetzt kann ich sagen, dass es ein voller Erfolg war. Noch ein wenig Datenbanken schubsen und ich bin wahrscheinlich wieder ein wenig schlauer geworden. Auf jeden Fall arbeitet das Ding problemlos mit allen Programmen zusammen, für die ich einen SQL-Server brauche. Wie schnell das Teil wirklich ist, wird sich herausstellen, wenn ich dazu komme, ein paar Benchmarks zu machen.

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